Samstag, 27. Mai 2017

Ramadan Mubarak

Bissmillah

Assalamo allaikom wa Rahmatuhllahi wa Barakatuh

Ramadan Mubarak

Liebe Geschwister, es ist wieder soweit die Zeit in der wir zu uns finden können.

Was bedeutet dieser Monat für dich? Hast du ihn erwartet wie einen treuen, geliebten Freund? 
Oder ist er dir eher eine Last, die du hoffst schnell hinter dich zu bringen?

Ramadan ist die segensreichste Zeit im Jahr!

Ya Rabbi, ya Rabbi, ya Rabbi, ya Rabbi
vergib uns unsere schlechte Nafs, hilf uns den Weg zu Dir zurück zu finden und uns Dir zu nähern. Nimm unsere guten Taten und Gebete an, hilf den Unterdrückten auf dieser Welt. Lass uns die Süße des Glaubens fühlen. Uns lass uns deine Barmherzigkeit und Liebe spüren. Lass uns demütig sein und mehre unser Wissen. 
Vereine unsere Ummah wieder im Guten.

Allahumma Amin

Donnerstag, 25. Mai 2017

Gifte des Herzens

Der zügellose Blick



Der zügellose Blick entsteht bei
demjenigen, der etwas sieht wodurch
er sich angezogen fühlt. Das
Gesehene wird zu einem Bild,
welches sein Herz prägt. Dies führt
zu verschiedenen Arten der
Verdorbenheit im Herzen. Im
Folgenden werden einige genannt:
Es wird berichtet, dass der Prophet
(a.s.s.) dazu sagte: ‘
Der Blick ist ein vergifteter Pfeil des
Schaitan. Wer seinen’ Blick für Allah
senkt, dem verleiht Er eine erfrischende
Anmut, die er an dem Tag, an dem er
Allah trifft in seinem Herzen finden
wird
»
Der Schaitan tritt durch den Blick
schneller ein, als der Wind, der über
einen leeren Platz weht. Er lässt das
Gesehene schöner erscheinen als es in
Wirklichkeit ist und verwandelt es für
das Herz zu einem Götzen, das es
anbetet. Er verspricht falsche
Belohnung, entfacht das Feuer der
Begierde und heizt es mit dem Holz
der verbotenen Taten, die der Diener
niemals verübt hatte, hätte er nicht
das verzerrte Bild von dem
Gesehenen.
Dies lenkt das Herz ab, so dass die
wichtigen Angelegenheiten in
Vergessenheit geraten. Es ist hin und
her gerissen, so dass das Herz vom
geraden Weg abkommt und in die
Falle‘ von Unwissenheit (lgnoranz)
und Begierde hineinfällt. Allah der
Allmächtige und Glorreiche sagt:
,,Und gehorche nicht jemandem,
dessen Herz Wir Unserem Gedenken
gegenüber unachtsam gemacht
haben, der seiner Neigung folgt und
dessen Angelegenheit ' (durch)
Maßlosigkeit ausgezeichnet) ist.”
[Sura al-Kahf’:28]
Der zügellose Blick verursacht alle
drei Krankheiten. Es wird gesagt, dass
zwischen dem Auge und dem Herzen
eine direkte Verbindung besteht; sind
die Augen verdorben, wird das Herz
ihnen folgen. ‘Es wird zu einem
Müllhaufen, an dem der gesamte
Dreck, Schmutz und Fäulnis
gesammelt wird, so dass kein Platz
mehr für die Liebe zu Allah
vorhanden ist. Solch ein Herz wendet
sich nicht mehr mit allen
Angelegenheiten an Allah, Seine
Präsenz ist ihm nicht mehr bewusst
und es fühlt keine Freude mehr in
Seiner Nähe.
Das Starren ohne Hemmung ist eine
Ungehorsamkeit gegenüber Allah:
,,Sag zu den gläubigen Männern, sie
sollen ihre Blicke senken und ihre
Scham hüten. Das ist lauterer für sie.
Gewiss, Allah ist Kundig dessen, was
sie machen.”
[Sura an-Nur:30]
Nur derjenige, der Allahs Befehlen
gehorcht, ist in dieser Welt zufrieden
und nur der Diener, der »Allah
gehorcht, wird in der nächsten Welt
Überleben.
Lässt man außerdem seinen Blick frei
herum schweifen, wird das Herz mit
Dunkelheit verhüllt. Nur wenn man
für Allah seinen Blick senkt,'wird das
Herz mit Licht erfüllt. Allah, Der
Allmächtige und Glorreiche sagt
weiter im Quran:
„Allah ist das Licht der Himmel und der
Erde. Das Gleichnis Seines Lichtes ist
das einer Nische, in der eine Lampe ist.
Die Lampe ist in einem Glas. Das Glas
ist, als wäre es ein funkelnder Stern.
Ihr Brennstoff kommt von einem
gesegneten Baum, einem Ölbaum
weder östlich noch westlich, dessen Öl
beinahe schon Helligkeit verbreitete,
auch wenn das Feuer es _nicht
berührte. Licht über Licht, Allah führt
zu Seinem Licht, wen Er will. Allah
prägt den Menschen die Gleichnisse,
und Allah weiß über alles Bescheid.
[Sura an-Nur:35]
Ist das Herz ein Licht, kommt
unendlich viel Gutes aus allen
Richtungen. Ist das Herz aber dunkel,
kommen von allen Richtungen
Wolken des Übels und Krankheit, so
dass das Herz_ damit verhüllt wird.
Lässt man seinen Blick frei
herumirren, kann man nicht mehr
zwischen Wahrheit und Lüge und
zwischen Sunnah und Neuerung
(Bidaa) unterscheiden. Senkt man
seinen Blick aber für Allah, gibt Er
einem eine eindringende, wahre und
auszeichnende Erkenntnis.
Ein rechtschaffener Mann sagte
einmal:
Wer sein äußeres Benehmen
bereichert, in dem er der Sunnah folgt
und seine Seele reich werden lässt
durch Nachsinnen und seinen Blick
von dem abwendet, was für ihn
verboten ist und sich von
zweifelhaften Dingen fernhält und sich
ausschließlich von halal-Dingen
ernährt; dessen innere Sicht wird nie
ins Wanken geraten.
Die Belohnung für die Handlungen
ist einzigartig. Wer seinen Blick vor
dem was Allah verboten hat senkt,
dem gibt Allah seiner inneren Sicht
reichlich Belohnung. 

Von Ibn Rajab al Hanbali, Ibn al Qayyim al Jawziyya und Abu Hamid al Ghazali aus die "Reinigung der Seelen"




Montag, 9. Januar 2017

Suleiman (Salomon) (as) wird König

Suleiman (Salomon) (as) wird König Als Suleiman König wurde, verstand er nicht nur die Sprachen der Menschen, sondern auch die der Tiere und Vögel. Diese berichteten ihm alles, was sie auf ihren Streifzügen in der ganzen Welt sahen, alles Außergewöhnliche und Merkwürdige. Allah befahl dem Wind, Suleiman zu dienen, so dass dieser seine Schiffe über die Weltmeere in fremde Länder schicken konnte. Ja, sogar die Jinn und die Teufel mussten ihm dienen, und er befahl ihnen, auf dem Grund der Meere nach Perlen zu tauchen und andere schwere Arbeiten zu verrichten. Nun wirst du denken, dass Suleiman dann ungeheuer reich gewesen sein muss, wenn all diese Wesen seinem Befehl gehorchten und ihm Gold und Silber, Perlen und Edelsteine brachten. Tatsächlich waren seine Schatzkammern ständig mit kostbaren Dingen aus allen Ländern der Welt gefüllt. Aber Suleiman sprach: „Dies alles gehört nicht mir. Allah hat mir diese Schätze nur anvertraut, damit ich sie zum Nutzen des Volkes verwende." Er ließ an die Armen im ganzen Land Nahrung und Kleidung austeilen, so dass niemand mehr Not zu leiden brauchte, und er ließ Häuser, Straßen und Schulen bauen. Für sich selbst nahm er nicht das geringste bisschen von all den Schätzen, sondern verdiente mit eigenen Händen Geld für sein tägliches Brot. Alle arbeiteten für ihren Lebensunterhalt und erfüllten ihre Aufgabe in der Gesellschaft, so dass die Königsfamilie ein Vorbild für das ganze Volk war. Auf diese Weise herrschte im Land Frieden und Gerechtigkeit. Weltberühmt waren auch Suleimans Pferde. Sie waren schlank und schnellfüßig und eine Freude für den Betrachter, aber sie waren nicht für den königlichen Luxus bestimmt, sondern für den Kampf gegen die Götzendiener, und der König wachte persönlich darüber, dass sie gesund waren und es ihnen an nichts fehlte. Abends wurden sie ihm in einer Parade vorgeführt, und Suleiman sprach: „Ich liebe alles Schöne und Gute, denn es lässt mich an Allah denken." Wenn die Sonne untergegangen war und Suleiman vom Abendgebet zurückkam, ließ er die schönen Pferde wieder zu sich bringen und fing an, sie zu streicheln und zu striegeln, bis ihr Fell glänzte. Als Suleiman in seinen Palast zurückkehrte, fand er auf seinem Thron eine leblose Gestalt sitzen, die genauso aussah wie er selbst.

Er erschrak darüber und wusste zunächst nicht, ob er träumte oder wach war. Dann wusste er plötzlich, dass Allah ihm dies alles nur zeigte, um ihn zu ermahnen. Denn ohne Allahs Hilfe und Rechtleitung wäre er, der berühmte und gerechte König, nicht besser gewesen als ein Toter, und alle Reichtümer der Welt hätten nicht die Treue des Volkes sichern können. Er wandte sich zu Allah und betete: „O mein Herr, vergib mir, und gib mir ein Königreich, wie es nach mir niemand mehr haben wird. Denn Du gibst ohne Maß." Dies sprach er nicht seinetwegen, sondern damit für die ganze Menschheit ein Beispiel gesetzt würde, wie es aussieht, wenn die Menschen in Frieden untereinander und in Dankbarkeit zu ihrem Schöpfer leben. Suleiman beschloss, in der Hauptstadt Jerusalem ein Haus zu bauen, in dem die Menschen zu Allah beten und die Schrift studieren konnten, und es mit aller Pracht auszuschmücken. Er versammelte die stärksten und geschicktesten Männer und beauftragte sie mit dem Bau. Bis heute ist dieses Haus in der ganzen Welt als „Tempel von Jerusalem" bekannt, aber als die Bani Israel in späteren Zeiten sich von Allahs Gesetz abwandten und fremde Götzen anbeteten, wurden sie schwach, und ihre Feinde eroberten das Land und zerstörten das herrliche Gebäude. Einst führte Suleiman sein Heer durch ein Tal, das sonst nur selten Menschen betraten. Dort hatten Ameisen ihre Burg gebaut, und tagsüber waren sie fleißig damit beschäftigt, Nahrung zu suchen, die Burg auszubessern, ihre Jungen in den Sonnenschein hinauszutragen und viele andere Arbeiten zu tun. Denn die Ameisen sind bekanntlich ein Volk mit Königin, Arbeitern und Soldaten. Als die Ameisenkönigin Suleimans Heer herannahen hörte, rief sie: „O ihr Ameisen, geht in eure Wohnungen, damit euch Suleiman mit seinem Heer nicht zertritt." Denn sie wusste sehr wohl, dass Menschen so groß sind, dass sie die winzigen Ameisen nicht einmal sehen und mit einem einzigen Schritt viele von ihnen töten können, auch ohne es zu wollen oder überhaupt zu bemerken. Suleiman hatte aber gehört, was die kleine Ameise gesprochen hatte, und lächelte. Er sprach: „O mein Herr, lass mich dankbar werden für alles Gute, das Du mir und meinen Eltern gegeben hast, damit ich Gerechtigkeit übe, so dass Du mit mir zufrieden bist und mich zu Deinen gerechten Dienern zählst."

Jeden Abend mussten alle Vögel bei Suleiman Bericht erstatten über das, was sie tagsüber gesehen hatten. Eines Abends vermisste Suleiman den Wiedehopf, und er fragte: „Wo ist er geblieben? Er ist doch nicht etwa faul und kommt nicht? Dann werde ich ihn nämlich bestrafen. Ich werde ihn bestrafen, wenn er nicht einen überzeugenden Grund hat." Aber der Wiedehopf war nur verspätet. Atemlos kam er bald darauf angeflogen und berichtete: „Weit bin ich geflogen. Ich habe gesehen, was du noch nie gesehen hast, und zwar in einem Land, das Saba heißt. Dort fand ich, dass eine Frau über die Bewohner herrscht und auf einem herrlichen Thron sitzt. In ihrem Land gibt es Gold und Edelsteine und Gewürze im Überfluss, außerdem sind die Leute gebildet und begabt. Aber sie beten außer Allah die Sonne an, denn der Teufel hat ihnen diese Idee eingeflüstert, um sie von dem Weg zu Allah fernzuhalten, so dass sie nicht wissen, dass von Allah das wahre Licht kommt, und dass Er weiß, was im Himmel und in der Erde verborgen ist. Außer Allah gibt es keinen Gott." Bereits zuvor war zu dem Volk von Saba eine Warnung gekommen. Es gab in dem Land herrliche Gärten, in denen alle Arten von Früchten im Überfluss wuchsen. Quer durch dieses schöne Land führte die große Karawanenstraße, auf der die Kaufleute mit Gewürzen aus Afrika weiter nach Mekka und dann nach Palästina und Mesopotamien reisten. So viel hatte Allah dem Volk in diesem Land gegeben, dennoch waren die Reichen unter ihnen bald hochmütig und gierig geworden. Sie hatten Götzenpriester ins Land geholt, um das Volk zu betrügen und ihm Angst vor ihren Phantasiegestalten einzujagen. Das Volk sollte nicht zu Allah beten, sondern die Sonne verehren und den Priestern und Fürsten gehorchen, die sich „Söhne der Sonne" nannten und dem Volk grausame Strafen androhten. Tag und Nacht sprachen sie: „Wären wir doch noch reicher!" Schließlich begannen sie sogar, die fremden Kaufleute zu belästigen, die durch ihr Land zogen. Sie verkauften ihnen Speise und Trank zum zehnfachen Preis und ließen sie für ein einfaches Nachtlager teuer bezahlen, statt sie als ihre Gäste zu bewirten.

Suleiman erwiderte: „Ich werde bald herausfinden, ob du die Wahrheit gesagt oder übertrieben hast." Denn all das war sehr merkwürdig. Er schrieb der fremden Königin einen Brief, in dem er sie aufforderte, zu ihm zu kommen, damit er ihr die Wahrheit er klären konnte. Diesen Brief musste der Wiedehopf am nächsten Tag bei ihr abliefern. Die Königin war sehr verwundert, als sie einen Brief bekam, ohne den Boten gesehen zu haben, noch dazu offensichtlich aus einem fernen Land. Sie öffnete ihn und las ihn ihren Ministern und Hof beamten vor: „Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen! Sei nicht hochmütig, sondern komm in Demut zu mir und wende dich zu Allah." „Was soll ich tun?" fragte sie dann ihre Berater. „Ich will nicht! entscheiden, bevor ich euren Rat angehört habe. Der Brief kommt von Suleiman, einem edlen König." „Wir sind stark und mächtig", sagten die Berater, „und wir haben eine große Armee, die zum Krieg bereit ist. Aber du hast zu entscheiden." Sie glaubten nämlich, Suleiman sei ein König wie jeder andere der fremde Länder erobern und die Macht an sich reißen wollte Aber die Fürsten und Hofbeamten fürchteten noch etwas anderes Sie hatten seit langer Zeit das Volk betrogen, um Macht und Geld zu erlangen, und sie wussten, dass es damit vorbei sein würde, wenn ihre Königin auf Suleimans Botschaft hörte. Am liebsten wollten sie darum gleich Suleiman den Krieg erklären und machten der Königin diesen Vorschlag. Sie dachte eine Weile nach und sagte dann: „Wenn Könige im Krieg in eine Stadt einmarschieren, dann zerstören sie sie und erniedrigen ihre Bewohner. Krieg bringt nicht viel Gutes. Ich will ihm lieber ein Geschenk schicken und abwarten, welche Antwort meine Botschafter von ihm bringen." Als jedoch die Gesandtschaft mit ihrem wertvollen Geschenk bei Suleiman eintraf, sprach dieser: „Ich brauche keine Geschenke. Allah hat mir eben so viele kostbare Dinge gegeben wie euch, und Er hat mir Seine Rechtleitung gegeben, die unendlich viel besser ist als Alle Güter dieser Welt. Behaltet euer Geschenk, denn ihr könnt mich dadurch nicht daran hindern, mit meinem Heer zu euch zu kommen, um euch zu demütigen."

Als die Königin diese Botschaft erhielt, war sie sehr beeindruckt. Sie hatte noch nie zuvor jemanden getroffen, der nicht mit Freude ein so wertvolles Geschenk wie ihres angenommen oder gar ablehnend gesagt hätte, er besäße etwas viel Wertvolleres als alle Güter dieser Welt. Darum machte sie sich unverzüglich auf die Reise zu Suleiman, um zu sehen, was das Geheimnis dieses merkwürdigen Mannes war. Kaum hatte sie ihre Hauptstadt verlassen, da wusste Suleiman auch schon, dass sie sich auf dem Weg zu ihm befand, und bereitete alles für ihren Besuch vor. Suleiman war ja nicht nur ein König, sondern vor allem Allahs Gesandter, und er wollte nicht etwa die fremde Königin und ihr Land unter seine Herrschaft bringen, sondern auf den Weg zu Allah, damit jenes Volk ebenso wie die Bani Israel in Frieden und Gerechtigkeit leben und ein Beispiel für die Menschheit werden konnte. Aus diesem Grund wünschte er, dass ihr eigener Thron zu ihm gebracht würde, damit sie als geehrter Gast darauf Platz nehmen konnte. Er fragte: „Wer kann mir ihren Thron bringen, bevor sie zu mir kommt?" Da trat ein riesiger starker Jinn vor. „Ich kann dir den Thron bringen, bevor du von dieser Ratsversammlung aufstehst, denn ich bin unglaublich stark, und du kannst dich auf mich verlassen", rief er mit Donnerstimme. Dann meldete sich ein weiser Mann, der Allahs Offenbarung kannte und viele Geheimnisse aus der ganzen Welt wusste. „Ich werde ihn in einem einzigen Augenblick zu dir bringen", sprach er, und schon stand der Thron für alle sichtbar vor dem König. Suleiman sprach: „Dies ist durch Allahs Gnade geschehen, um mich zu prüfen, ob ich undankbar und hochmütig oder dankbar und bescheiden bin. Denn wenn ein Mensch dankbar ist, nützt er damit seiner eigenen Seele. Aber wenn er undankbar ist, dann ist doch Allah frei von allen Mängeln und steht an Ruhm und Ehre über allem." Suleiman ließ den Thron nun so verändern, wie es sich für den Thron einer Königin gehört, die dem rechten Weg folgt, und sagte: „Wir wollen sehen, ob sie ihren eigenen Thron wiedererkennt, denn das kann sie nur, wenn sie auf dem richtigen Weg und ihr Blick nicht von Phantasievorstellungen getrübt ist."

Schließlich kam die Königin in Suleimans Hauptstadt an. Suleiman und die höchsten Würdenträger des Landes gingen ihr entgegen und zeigten ihr ihren Thron und fragten: „Ist das nicht dein Thron?" Sie antwortete: „Meiner sah genauso aus. Das erinnert mich daran, dass wir in alten Zeiten von Allah Wissen erhalten haben, und unsere Vorfahren waren Allahs Diener." Suleiman und die Königin sprachen lange Zeit miteinander, und er erklärte ihr die Wahrheit. Endlich kamen sie an Suleimans Palast an. Die Königin aber hielt den Palast für einen See, und als Suleiman sie aufforderte, einzutreten, hob sie den Rock, damit ihr Saum nicht nass wurde. Suleiman sprach zu ihr: „Das ist kein See, sondern nur mein Palast, der mit Glas getäfelt ist." Da schaute die Königin genauer hin und erkannte ihren Irrtum, und gleichzeitig wurde ihr klar, dass sie bisher meistens nur oberflächlich hingeschaut hatte und deswegen oft ungerecht gewesen war. Sie sprach: „Ich habe tatsächlich Unrecht gegen mich selbst begangen. Aber jetzt will ich wie Suleiman nur dem Herrn der Welten ergeben sein." Als seine Lebenszeit abgelaufen war, starb Suleiman, während er auf seinem Thron saß, und niemand bemerkte, dass er nicht mehr am Leben war, nicht einmal die Jinn, die mit dem Bau des Tempels beschäftigt waren und ihn bald darauf fertigstellten. Erst als ein Wurm den Stab annagte, auf den er sich stützte, sank er zusammen. Sogleich ließen die Jinn ihre Arbeit stehen und liegen und machten sich davon. Denn niemand hatte zukünftig von Allah die Macht, Jinn und Teufel zu beherrschen und zu nützlicher Arbeit zu zwingen.

Allahs Friede sei mit Suleiman.

„Und GOTT liebt die Rechtschaffenen.“ Sure 3, Vers 134


Quelle: Die Geschichten der Propheten aus dem Qur´an(M.Rassul; e-book http://www.al-iman.net)

Hütet euch vor Zina

Ein Mann erzählt:

Ich hatte in meiner Jugend Zina mit einem
Mädchen, welcher ich versprochen hatte, sie zu
heiraten
Es ging soweit, dass das Mädchen mir ergeben
war und mit mir Zina machte
Kurz darauf trennte ich mich vor ihr aufgrund
familiärer Probleme, obwohl ich ihr eine Ehe
versprochen habe
Das Mädchen ging mit tränen zurück nach
Hause
Ich heiratete bald und in der Hochzeitsnacht
musste ich erkennen, dass die Frau, welche ich
heiratete, keine Jungfrau mehr war
SubhanAllah
Ich dachte, dass dies die Strafe Allaahs als
Ausgleich für mein Verhalten war
Ich akzeptierte es schweigend
Doch eines Tages kam meine Schwester mit
tränen in den Augen nach Hause und meine
Mutter fragte sie, was los sei
Sie erzählte ihr davon, dass ein Mann sie
hintergangen hat und er ihr eine Ehe
versprochen hat, dann jedoch Zina mit ihr
hatte und sie verließ
SubhanAllah
Ich wusste nicht, wieso jetzt auch meine
Schwester an mein Verhalten leiden sollte
Meine Frau und ich bekamen eine Tochter, sie
wuchs und als sie älter war und eines Tages
verweint nach Hause kam, fragte ich, was
passiert sei, doch sie öffnete sich ihrer Mutter
und erzählte ihr, dass sie Zina mit einem Mann
hatte, der ihr versprochen hat, sie zu heiraten
und sein Versprechen brach.
SubhanAllah
Jetzt auch meine Tochter? Meine Ehefrau -
Gerechtigkeit Allahs, dachte ich mir.
Meine Schwester, das war schon etwas viel.
Aber nun meine Tochter?
Das hatte ich auch nicht verdient
Also ging ich zu einem Sheikh und erzählte ihm
von meiner Lage und den Geschehnissen
Der Sheikh antwortets mir:
Was dich an Übel überkommen ist, ist nichts
als Gerechtigkeit Allahs.
Du hattest dem Mädchen eine Ehe versprochen
und sie betrogen. Dieses Mädchen ist heute die
Ehefrau eines anderen Mannes und ihr
Ehemann teilt in diesem Punkt das selbe
Schicksal, was dich ereilte.
Dieses Mädchen ist die Tochter eines Mannes,
und so teilst du das selbe Leid im Bezug auf
deine Tochter.
Und dieses Mädchen ist die Schwester eines
anderen Bruders und so teilst auch du das
selbe Leid im Bezug auf deine eigene
Schwester!

"Nähert euch nicht dem Ehebruch (Zina), das
ist etwas Abscheuliches und öffnet den Weg
(zum Schlechten)" [17:32]



 In Sahih al-Bukhari (6343) wird berichtet, dass der Gesandte Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Jeder Sohn Adams hat seinen Anteil an Zina, der für ihn bestimmt ist, und er wird zweifellos seinen Anteil erhalten. Das Auge begeht Zina und seine Zina ist das Schauen. Die Zunge begeht Zina und ihre Zina ist das Sprechen. Die Füße begehen Zina und ihre Zina ist das Gehen. Die Hände begehen Zina und ihre Zina ist das Berühren. Das Herz verlangt und begehrt etwas und die Intimsphäre bestätigt es oder lehnt es ab.“

danach nach dem die Vers des " Blicke senken wenn man Frau treffen.. Sag zu den gläubigen Männern, sie sollen ihre Blicke senken (vor allen verbotenen Dingen) und ihre Scham hüten (vor unerlaubten sexuellen Handlungen). Das ist lauterer für sie. Gewiss, Allah ist kundig dessen, was sie machen. Und sag zu den gläubigen Frauen, sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham hüten,…“ [24:30-31] ... hat Rassull Allah gesagt folgenden Hadith in Sahih muslim.:

...Abu Huraira erzählt. Rassul Allah hat gesgat: Die Auge beghet Zina, das Herz beghet Zina, Zina der Auge ist das Gucken, Zina das Herz ist das Wünchen,( Hier wenn Du eine Andre Frau wünschst, beim Geschlchtesverkehr mit deine Frau ist dann Zina, also ist schlimmer, da hier Vorstellung dabei ist ) und die Geschlechtesteile glauben an das und leugnen.

Der Unterschied zwischen den beiden ist das im Ersten Hadith ist dass Rasull Allah gesgat das Herz begehrt ( wünscht zina ).. und im Zwieten hat er gesgat beghet ( macht Zina )

















Samstag, 25. Juli 2015

Sadaqa djariah Spendenaufruf


Bissmillah

Assalamo allaikom wa Rahmatuh Allahi wa barakatuh

Heute möchte ich euch auf ein wunderbares Projekt aufmerksam machen und euch zum spenden ausrufen.

Es geht um die Muslimische Gemeinde in Hamburg Al-Nour Moschee.
Durch Allahs Hilfe und Spenden konnten sie eine alte Kirche kaufen und haben diese alhamduli Allah bereits bezahlen können.
Nun sind viele Umbauarbeiten nötig.
Denkt nur an den Gewaltigen Lohn!

Der Prophet Muhammed Sallahu Allahu alaihi wa salam sagte sinngemäß: „ Wenn der Mensch stirbt, wird er (vom Verdienst) seiner Taten getrennt, außer in drei (Fällen): Eine Sadaqa, die fortdauert (Sadaqa djariah), Wissen, das Nutzen bringt, und eine aufrechter Nachkomme, der für ihn bittet“
(Muslim).

"Und was immer ihr an Gutem tut, wahrlich Allah weiß es wohl." (2:215) "Und was ihn an Gutem tut, Allah weiß es." (2:197)
"Und wer Gutes im Gewicht eines Stäubchens getan hat, wird es sehen." (99:7)
"Wer Gutes tut, tut es für seine eigene Seele..." (45:15)

Abu Dharr (r) überliefert, dass der Prophet (s) zu ihm sagte: "Verachte niemals auch nur die kleinste Kleinigkeit einer guten Tat; sogar deinen Bruder (Mitmenschen) mit einem fröhlichen Gesicht zu treffen (zählt als gute Tat)."
(Muslim)
[Riyad us-Salihin Nr. 121]
 
Weiter Infos 



Eltern und Kinder der letzen Zeit

Bissmillah

Assalamo allaikom wa rahmatuh Allahi wa barakatuh

 
Wir sind die Sklaven unserer Kinder!

Was ist das Problem der Jugend heutzutage? Fehlender Respekt! Fehlender Gehorsam! Fehlende Höflichkeit!...u.v.m.

Stattdessen Faulheit, Nutzlosigkeit, Müdigkeit, Respektlosigkeit, Widerworte....u.s.w.

Wer von euch kennt das, man ruft nach seinem Kind und bekommt ein stöhnen "uff" oder ein "ohh Mama" oder "warte!"
Kinder die bis Mittags schlafen, weil sie bis Nachts am Handy hocken.
Facebook und Whatsapp sind wichtiger als die Eltern!

Wenn sie doch nur wüßten wie wir unser Fehlverhalten unseren Eltern gegenüber bereuen, wenn sie doch nur wüßten wie schwerwiegend dieses schlechte Verhalten ist. Wenn sie soch nur wüßten welchen Schmerz jedes einzelne Wort was so leicht auf der Zunge liegt, das Herz der Mutter trifft und verletzt.

Leider nehmen Kinder der heutigen Zeit keine Nasiha von den Eltern, eher von Fremden als von den eigenen Eltern! Wissen alles besser und glauben alles was sie in Facebook und co lesen und sind die neuen Gelehrten von heute!

(Die Stunde ist nah,) wenn die sklavin ihren eigenen Herrn gebärt, und wenn die ungebildeten Kameltreiber Hochhäuser bauen.

[Sahih Al-Bucharyy Nr. 0050]
Ya Rabbi erhöre unsere Duat
Möge Allah subhanu wa ta´ala unsere Kinder rechtleiten, möge Allah unsere Kinder davor berwahren durch ihr Verhalten ins Höllenfeuer zu geraten, Möge Allah uns als Eltern, Geduld und Nachsichtigkeit geben. Allahumma Amin


Für euch hier einige schöne lehrreiche Vorträge

Sheikh Abdellatif
Abu Abdullah

Playlist Sheikh Abdul Adhim

Donnerstag, 23. Juli 2015

Vergebung und Nachsicht


Bissmillah



Sei vergebend und nachsichtig!



Nachsichtigkeit ist eine der hervorragendsten Eigenschaften unter den Menschen, der im Quran große Bedeutung beigemessen wird. Allah subhanu wa ta´ala beschreibt diejenigen Muslime, die diese Eigenschaft besitzen, als die Vollbringer der wahren Guten Taten, die es geschafft haben, Allahs Liebe und Wohlgefallen zu erzielen. 

So heißt es auch im  
Quran: Die da spenden in Freud und Leid und den Groll unterdrücken und den Meschen vergeben. Und Allah liebt die Rechtschaffenden.“ (3:134)


Diese Menschen halten ihre Wut, wie auch ihre Missgunst zurück, wodurch sie die Belastung des Hasses ablegen und sich von den minderen Gefühlen befreien. Von nun an begeben sie sich in eine Welt der Toleranz und Nachsicht, in der sie Allahs Belohnung bevorzugen, anstatt den Rachegeühlen ihres Herzen nachzugehen. Zwar steht dem Muslim offen bei Ungerechtigkeit sein Recht einzufordern, jedoch ist es eine größere Tugend nachsichtig zu sein und zu vergeben. Allah subhanu wa ta´ala sagt im  
Quran: Die Vergeltung für eine Übeltat soll ein Übel gleichen Ausmaßes sein; dessen Lohn aber, der vergibt und Besserung bewirkt, ruht sicher bei Allah. Wahrlich, Er liebt die Ungerechten nicht.“ (42:40)


Als Abu Bakr r.a. aufgrund der üblen Nachrede einiger Leute über seine Tochter Aisha r.a. bekümmert war, schwor er sich , einigen Bedürftigen, die ebenfalls an dieser Nachrede beteiligt waren, jegliche Hilfeleistung zu streichen. Allah subhanu wa ta´ala offenbarte daraufhin folgenden Vers:

 „Und die unter euch, die Reichtum im Überfluß besitzen, sollen nicht schwören, den Anverwandten und den Bedürftigen und den auf Allahs Weg Ausgewanderten nichts zu geben. Sie sollen (vielmehr) vergeben und verzeihen. Wünscht ihr nicht, daß Allah euch vergebe? Und Allah ist Allvergebend, Barmherzig.“ (24:22)

Die Beziehung der Muslime untereinander sollten nicht auf Beschuldigungen oder auf der Ahndung kleinster Ungerechtigkeiten basieren, sondern vielmehr auf Toleranz, Geduld und Nachsicht. Allah subhanu wa ta´ala lehrt uns folgendes:

 Und nimmer sind das Gute und das Böse gleich. Wehre (das Böse) in bester Art ab, und siehe da, der, zwischen dem und dir Feindschaft herrschte, wird wie ein treuer Freund sein. (34) Aber dies wird nur denen gewährt, die geduldig sind; und dies wird nur denen gewährt, die großes Glück haben.“(41:34-35)

Kommt man dem Übel auf gleicher Ebene entgegen,
wird das Ergebnis stets Bitterkeit und Hass sein.
Jedoch sieht es anders aus, wenn man dem Menschen mit Güte und Nachsicht entgegenkommt.
Es wird die Wut in ihren Herzen löschen und sie beschwichtigen, wodurch sie leichter von ihrem Groll ablassen können.
Der wahre Sieg besteht nämlich darin, stets geduldig dem Schlechten mit einer besseren Sache zu entgegnen.
Viele Verse im Quran bestärken diese Botschaft und bezwecken die Festigung solcher Eigenschaften in den Herzen der Muslime.
Der Quran empfliehlt uns unsere Wut gegenüber unseren Geschwistern zu zügeln, ihnen ihre kleinen Fehler nicht immer demonstrativ vor die Nase zu setzen, sondern auch mal ein Auge zudrücken. Allah
subhanu wa ta´ala sagt im
Quran
: „…
Darum übe Vergebung in schöner Weise.“ (15:85) weiter heißt es in Sura Al Araf (7:199) „Übe Nachsicht, gebiete das Rechte und wende dich von den Unwissenden ab.

Betrachtet man die Ahadith, so stellt man fest,
dass sie sich nicht weniger mit der Thematik befasst haben.
Das alleinige Ziel war und ist es auch hier, diese hervorragenden Eigenschaften im Herzen der Muslime zu festigen, wobei uns der Prophet salla Allahu alaihi wa salam als hervorragendes Beispiel dient.

Aisha r.a berichtete:
„Es geschah niemals, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten hatte, ohne dass er sich für die leichtere Seite entschied, solange sie nicht sündhaft war. Handelte es sich um eine sündhafte Angelegenheit, so war er unter allen Menschen der Entfernteste davon. Und der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, hat niemals eine Rache aus persönlichen Motiven vorgenommen, es sei denn, es handelte sich um die Rechte Allahs, des Allmächtigen und Hocherhabenen.“ [Sahih Al-Bucharyy Nr. 3560] [Riyad us-Salihin Nr. 641]

Abdullah ibn Amru ibn al-As (r) überliefert, dass der Prophet salla Allahu alaihi wa salam sagte:
"Muslim ist derjenige, der keinen Muslim verletzt, weder mit seiner Zunge noch mit seiner Hand, und Muhadschir  ist derjenige, der sich von dem, was Allah verboten hat, fernhält."
(Al-Bukhari und Muslim) [Riyad us-Salihin Nr. 211]


Er salla Allahu alaihi wa salam entgegnete dem Übel stets mit Güte, die von Barmherzigkeit und Nachsicht geprägt war. Der Drang zu Vergeben war so tief in seinem Herzen verankert, dass er sogar der Jüdin vergab, die ihm s.a.s vergifftetes Hammelfleisch schickte.

Diese Jüdin schickte dem Propheten salla Allahu alaihi wa salam als Geschenk Hammelfleisch, das jedoch vergiftet war. Als der Prophet salla Allahu alaihi wa salam wie auch seine Gefährten anfangen wollten zu essen, rief Er salla Allahu alaihi wa salam „Halt es ist vergiftet!“ Anschließend wurde die Frau zum Propheten salla Allahu alaihi wa salam gebracht, woraufhin Er sie fragte wieso sie dies tat. 

Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „(gekürzt)…..Und der Prophet fuhr fort: „ Werdet ihr mir dann die Wahrheit sagen, wenn ich euch über etwas weiteres frage?“ Sie sagten: „O ja,
Abu-lQasim!
Der Prophet fragte: „Habt ihr diesem Schafsfleisch Gift zugefügt?“ Sie sagten: „Ja!“ Der Prophet sagte: „Was hat euch dazu bewogen?“ Sie sagten: „Solltest du ein Lügner sein, so würden wir dich los sein, und wenn du wirklich ein Prophet bist, so wirst du davon keinen Schaden erleiden“
[Sahih Al-Bucharyy Nr. 3169]

Die Gefährten fragten: „Sollen wir sie töten?“ Er salla Allahu alaihi wa salam antwortete „Nein“ und vergab ihr. 
  (Buchary und Muslim)

In einer anderen Überlieferung bei Buchari [Sahih Al-Bucharyy Nr. 2937] und Muslim heißt es:

„Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: „Tufail Ibn `Amr Ad-Dausyy und seine Leute kamen zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, und sagten: „O Gesandter Allahs, der Stamm Daus ist wahrlich in Ungehorsam verfallen und verhält sich nur ablehnend, so richte zu Allah ein Bittgebet gegen ihn!“ Jemand sagte: „Nieder mit den Daus!“ und der Prophet sagte (dagegen): „O Allah, führe die Daus zum rechten Weg und bringe sie zu uns zurück.“

Der Prophet salla Allahu alaihi wa salam legte auch seinen Gefährten  die Tugend der Nachsicht nahe und ließ sich nicht davon abbringen, auch wenn Er salla Allahu alaihi wa salam gegen Härte und sogar Boykotte angehen musste.

(Quelle: Denk mal islamisch Ausgabe 50)



Der Prophet hat gesagt: “Der Muslim, der mit den Menschen verkehrt und den Schaden davon geduldig erträgt, ist besser als der, welcher nicht mit ihnen verkehrt und den Schaden davon nicht geduldig erträgt.” (Ibn Umar; Tirmidhi)



Allahs Gesandter hat gesagt:”(Allah) Der Barmherzige erweist dem Barmherzigkeit, der (seinerseits anderen) barmherzig ist. Seid (darum) allen auf Erden barmherzig, dann ist euch barmherzig, Der im Himmel ist.”
(Abdullah Ibn Amr; Abu Dawud, Tirmidhi)




Möge Allah Al-Haliem (der Nachsichtige, der Mitfühlende)uns davor bewahren ungerecht und unnachgiebig zu unseren Geschwistern und geliebten Menschen zu sein.
Möge Allah Al-Tawwab (der die Reue seiner Diener Annehmende) uns unsere Fehltritte vergeben und unsere Reue annehmen,
möge Allah As-Sabur (der Geduldige) unsere Bemühungen annehmen und geduldig mit uns sein wenn wir wieder einmal versagen.
Möge Allah Al-Hadi( der Leitung gebende) uns leiten uns führen und uns als Muslime sterben lassen,
möge Allah Asch-Schakur (der Dankbare, der seinen Diener auch für die kleinste Tat belohnt) unsere gute Taten annehmen und vermehren.
Möge Allah Al-Fattah (der Öffnende, der Öffner der Türen) uns zu sich nehmen wenn Er mit uns zufrieden ist und uns die Türen zu Jannah öffnen.
Möge Allah Al-Muhaimin (der Beschützer und Bewacher) unseren Geschwistern auf der ganzen Welt helfen und beschützen die in Not und in Unterdrückung leben, möge Allah sie Standhaft machen wie er die Haarkämmerin des Pharao standhaftig machte. 

Allahumma Amin!

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